29.11.2018

„Seite Eins“, das Erfolgsstück des in Trier geborenen Autors Johannes Kram kommt in Starbesetzung mit Ingolf Lück in einer seiner großen Paraderollenam 13. April 2019 in die Europahalle und damit erstmalig nach Trier. Das „Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone“, das 2014 in Gütersloh uraufgeführt wurde und seitdem in über 70 Städten zu sehen war, wird von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. 

In der temporeichen Mediensatire spielt Ingolf Lück einen zwielichtigen Boulevardreporter, dem die Skandalgeschichte um eine junge Sängerin zu entgleiten droht. Im Anschluss an die Trierer Aufführung wird es ein Publikumsgespräch mit Ingolf Lück und Johannes Kram geben. 
 
„Seite Eins“ ist ein gleichermaßen unterhaltsames wie bitterböses und spannendes Stück, das die zum Teil verantwortungslose Maschinerie moderner Massenmedien entlarvt. Es ist ein Blick hinter die Kulissen und ein Angebot an das Publikum, seine <s>die</s>Haltung gegenüber den Medien und den eigenen Voyeurismus zu reflektieren. 
 
In Zeiten von „Lügenpresse“ und der Erregung in den sozialen Medien bietet Krams Stück Grundlage für viele aktuelle Debatten: "Seite Eins hat viele Diskussionen über das Wirken von Medien ausgelöst. - Pflichtstück für jeden Zeitungsleser", hieß es etwa bei „Theater Pur“; „Seite Eins“ ermöglicht einen anderen Blick auf unsere Medienwirklichkeit" schrieb der Kritiker Hans Hütt. 
 
„Da Ingolf Lück „Seite Eins“ dieses Jahr nur noch wenige Male spielen wird, sind wir sehr froh, dass wir einen der wenigen Termine für die Europahalle in Trier sichern konnten. Das Stück von Johannes Kram arbeitet sich inhaltlich an einer der größten Konfliktlinien unserer Zeit ab und Lück füllt es auf der Bühne exzellent mit Leben“, erklärt der neue Geschäftsführer der MVG Trier Arnd Landwehr. 
 
Der in Bielefeld geborene Ingolf Lück spielt seit über drei Jahrzehnten Theater. 2014 wurde er mit dem Ehrenpreis des Deutschen Comedypreises ausgezeichnet. Seine TV-Karriere hatte Lück in den 80ern in der Musikshow "Formel Eins" begonnen, seine bekannteste Rolle war später die des Anchorman in der Sat1 "Wochenshow". Nach unterschiedlichen Shows für die ProSieben/Sat1-Senderfamilie kehrte Ingolf Lück 2002 auf die Theaterbühne zurück, wo er in dem Solo-Stück „Caveman“ in Köln und Berlin auftrat. Seit 2003 führt er bei Bühnenstücken selbst Regie. Neben seinen Theater-Engagements ist Lück immer wieder mit eigenen Soloprogrammen auf Tournee. In diesem Jahr wurde der 60jährige weltweit ältester Gewinner der in Deutschland von RTL ausgestrahlten Unterhaltungsshow „Let´s Dance“.
 
Der in Trier geborene Johannes Kram wurde in den 1990ern u.a. als Manager von Guildo Horn bekannt. Das Nollendorfblog des Wahlberliners erhielt 2016 eine Nominierung für den renommierten Grimme Online Award. Kram selbst wurde im Oktober 2018 in Paris als deutscher Preisträger des jährlich vergebenen Tolerantia Awards ausgezeichnet. Er ist Headautor des arte-Spielfilms „Shakespeares letzte Runde“ mit Iris Berben und Alexander Scheer und hat „MARX! LOVE! REVOLUTION!“ geschrieben, das den jungen Karl Marx in den Mittelpunkt stellt und 2018 in Trier über 50 Mal zu sehen war. Im März 2018 erschien desweiteren sein vieldiskutiertes Buch „Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber“, das er im September auch in Trier im Kasino am Kornmarkt vorstellte. 
 
„Seite Eins“ wurde seit 2014 in sieben verschiedenen Inszenierungen produziert. Außer Ingolf Lück wurden u.a. der Berliner Theaterstar und ehemalige „Tatort“-Kommissar Boris Aljinovic sowie der Münchener Schauspieler Thomas Darchinger für die Rolle des „Marco“ besetzt. 
 
Informationen zum Stück: www.seite-eins.netund www.europahalle-trier.de
Tickets gibt es ab sofort unter www.ticket-regional.de